Montag 30. November 2009 | Alex | Gemischte Tüte | Kommentare (0)

Quadratisch, modisch, gut

Kunst!!!

Bietet Raum für Interpretationen...

Welcher Designer hat am letzten Donnerstag seine erste Jeanskollektion wie folgt inszeniert: Mehrere Weinbergschnecken in Glaskästen, eine Bodybuilderin in einem weißen Quader und von der Decke baumelnde Zuckerstücke? Da kommt nur einer in Frage: Patrick Mohr. Die unkonventionelle Installation anlässlich seiner „Quadrangle“- Jeans- Präsentation im ehemaligen Münchener P1 steht für…ja was denn eigentlich? Klar, das weiße Viereck, das auch seine Jeans ziert, taucht in Form von Quadern und Zuckerstücken immer wieder auf. Und der Rest? Laut seiner PR Agentur macht Patrick Mohr „Kunst ohne Konzept“.

Aber bei den Jeans – da steckt schon ein Konzept dahinter, oder?  Um diese Frage beantworten zu können, sollte man erst mal wissen was die Entwürfe von Patrick Mohr ausmacht: Sie sind unisex – Patrick möchte die Grenzen zwischen den Geschlechtern verwischen . Das gelingt ihm durch extraweite, Körper fremde Schnitte und meist gedeckte Farben. Sie werden erst durch kleine Details zu  Patrick Mohr Entwürfen – auffällige Trenn-Nähte, heraushängende Fäden, einprägsame geometrische Prints. Den Namen Patrick Mohr als großen Schriftzug sucht man jedoch vergeblich. Sie sind bezahlbar – im Vergleich zu denen vieler anderer Jungdesigner sind die Kleidungsstücke des Esmod Absolventen erschwinglich.

Jeans²

Jeans²

Und die Jeans? Bleibt der 28-jährige hier seinem Konzept treu? Auf jeden Fall: Sie sind unisex, ein weißes Quadrat zeigt nur dem Kenner, dass dieses Beinkleid von Patrick Mohr entworfen wurde und mit 90 bis 119 Euro sind sie günstiger als andere Designer Denims.  Und das aller Wichtigste: Sie sitzen.


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