Dienstag 8. Dezember 2009 | Alex | Allgemein, Hingabe | Kommentare (0)

Das große ABC der Modemarken

Herrenhemd mal anders...

Herrenhemd mal anders...

V – Vilde Svaner

Ob neu, ob alt; ob groß, ob klein – hier kommen all unsere Lieblinge von A bis Z rein!

Weimar ist bekannt für Schiller und Goethe, das Bauhaus und bald auch für „wilde Schwäne“. So heißt nämlich das nach Hans-Christan Andersens Märchen benannte Modelabel „Vilde Svaner“ auf Deutsch.

Die petrolfarbenen Träger des grauen Kleides schlingen sich überkreuzt um den Hals der Trägerin. Es ist durchgehend geknöpft und voluminös geschnitten – so modern kann ein klassisches Herrenhemd aussehen. Nächster Entwurf: Der graue trägerlose Overall wird von einem schmalen schwarzen Bündchen gehalten. Skulpturale Raffungen betonen die Taille und kontrastieren den sportlichen Sweat-Shirt-Stoff. Nächster Entwurf: Die gleiche Hose: Diesmal sitzt das schwarze Bündchen locker auf der Hüfte. Diesmal wird sie von einem Mann getragen. Die Kollektion der Designerinnen Antje Wolter und Anne Gorke greift klassische Elemente der Herrenbekleidung wie Hemden und übergroße Jogginghosen auf, dekonstruiert sie und setzt sie wieder neu zusammen.

Die Motivation für ihr Label beschreiben die beiden Designerinnen so: „Unser Anliegen ist ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit mit dem Willen zu ästhetisch anspruchsvoller Mode zu verbinden.” Das gelingt ihnen, sehr gut sogar. Mal spielerisch, mal seriös. Mal feminin, mal maskulin. Immer authentisch. Die Liebe zur Natur ist für sie kein Trend, sondern Überzeugung. Für sie würde es gar nicht anders gehen: Der einzige Weg ist grün.

Eine Hose...

Eine Hose...

...für beide

...für beide

Besonderen Wert legen sie auf das Etikett „Made in Germany“ – alle verarbeiteten Stoffe sind aus nachhaltiger Herstellung, die Kleider werden in regionalen Nähereien gefertigt, die Produktion ist lückenlos nachvollziehbar. Die Farben der Kleider entsprechen mindestens dem Öko-Tex-Standard 100, meist aber dem GOTS (Global Organic Textile Standard). Die beiden Designerinnen färben die Kleidungsstücke selbst ein. So kommt es, dass jedes von dem anderen um eine winzige Nuance abweicht. Und so ein Einzelstück wird.

www.vildesvaner.com


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